Pädagogisches Begleitprojekt für die App mySchüfi

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Im Projekt „mySchüfi – Schülerfirma aufgeklAppt“ bieten wir Unterstützung bei der Registrierung und der Einarbeitung in die Funktionen der App mit telefonischer oder Online-Beratung, Workshops für Lehrer*innen und Schülergruppen, Arbeitstreffen mit den Programmierern und kleine Wettbewerbe zwischen den Nutzern. Außerdem wollen wir Kooperationsanlässe über die Digitalisierung von Arbeitsprozessen schaffen.

Wer interessiert ist, meldet sich bitte unter weinkauf@servicestelle-schuelerfirmen.de.

Gefördert wird das Projekt seit Januar 2022 von unserem neuen Förderer der Joachim Herz Stiftung und weiterhin von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung mit Mitteln der Heinz Nixdorf Stiftung im Programm Fachnetzwerk Schülerfirmen, dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und der IT-Firma webXells GmbH.

Gewinner beim IHK World Chambers Competition

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Das Projekt #mySchüfi der Servicestelle-Schülerfirmen wurde vom Förderer IHK-Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ beim Weltkammerwettbewerb 2021 in der Kategorie „Bestes unkonventionelles Projekt“ eingereicht und gewann den Ausscheid in Dubai.

Wir, die Servicestelle-Schülerfirmen, möchten nochmals allen bei der Entwicklung der App beteiligten Schülerfirmen und ihren Kooperationspartnern sowie der programmierenden Firma webXells und Partnern aus dem Netzwerk Silicon Sanssouci herzlich danken! Sie haben in enger Zusammenarbeit erst diese tolle Schülerfirmen-App „mySchüfi“ entstehen lassen. Ebenfalls bedanken wir uns bei den Förderern, die dieses Projekt ermöglichten.

Alle Arbeitstreffen sowie die beteiligten Schülerfirmen und ihre Kooperationspartner sind hier nachzulesen.

Mit einfachem Antrag zu Mitteln aus Förderfond

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Tolle Nachrichten von der Stiftung Bildung!
„Eure Ideen zum sozial und ökologisch inspirierten unternehmerischen Handeln fördern wir mit unserem Förderfonds Entrepreneurship Education! Wir unterstützen dabei Projektideen mit einer Förderhöhe von bis zu 5.000 Euro. Bewerben können sich alle Kita- und Schulfördervereine von Kitas über Grundschulen bis zu weiterführenden Schulen deutschlandweit.

Mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung und der Karl Schlecht Stiftung fördern wir eure sozialunternehmerischen Projekte: Egal ob es um die Gründung einer eigenen Schüler*innenfirma, den Aufbau von Repair- und Schulcafes oder das Upcyceln alter Computer oder Smartphones geht: Der Projektvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Wir wollen Eure vielfältigen Initiativen vor Ort unterstützen. Wichtig ist, dass alle mitmachen können!

Weitere Informationen und ein leicht auszufüllendes Online-Formular findet Ihr auf der Webseite der Stiftung Bildung: Förderfonds Entrepreneurship Education – Stiftung Bildung

Bei Fragen wendet Euch gerne und jederzeit direkt an die Projektkoordinatorin Michelle Blea: michelle.blea@stiftungbildung.org. Telefonisch erreichbar unter: 01579-2457927.“

Nachhaltige Ernährungsbildung

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Am 10. September 2021 fand ein Fachtag „Nachhaltige Ernährungsbildung in Berlin“ veranstaltet durch die Verbraucherzentrale Berlin e. V. statt.
In drei Blöcken stellten sich Berliner Intitiativen vor, die ihre Angebote zur nachhaltigen Ernährungsbildung meist auch in Brandenburger Schulen umsetzen.

Für die Grundschule waren dabei:
– Verband der deutschen Schul- und Kitacaterer e. V. mit Wo kommt dein Essen her?
Verbraucherzentrale Berlin e. V. mit Schokologie
Sarah Wiener Stiftung mit Ich kann kochen

Für die Sekundarstufe 1 waren dabei:
KATE – Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e.V. mit Das Klimafrühstück
Bildung trifft Entwicklung / Engagement Global gGmbH mit Schokolade frisch vom Baum
Verbraucherzentrale Berlin e. V. mit Ess-Kult-Tour

Für die Sekundarstufe 2 waren dabei:
Verbraucherzentrale Berlin e. V. mit Mit Deiner ZuTATsachen schaffen
Blue 21 e. V. mit Stress in der Nahrungskette
foodsharing Berlin mit Lebensmittelrettung

Sicher gibt es viele Anregungen für Schülerfirmen in der Pausenversorgung!



Aussicht auf Ausbildungsplatz für Förderschüler*innen schlecht

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Grafik zeigt die zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge von 2010 bis 2020

Für Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Förderschüler*innen mit vergleichbarem Abschluss ist es zurzeit noch schwieriger einen Ausbildungsplatz im dualen System zu bekommen.
Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank allein von 2019 zu 2020 um rund 10%. Es ist nicht davon auszugehen, dass sie in diesem Jahr wieder zunehmen, denn der große Teil war laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) der Corona-Krise geschuldet, die ja noch anhält.

Besonders stark von den wirtschaftlichen Einbrüchen während der Krise sind z.B. die Hotel- und Gaststättenbranche und Kleinstbetriebe betroffen, wo die Jugendlichen mit niedrigen Schulabschlüssen bisher am ehesten eine Chance auf eine Ausbildung hatten. Zudem ergab eine Umfrage des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dass ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger oder keine neuen Auszubildende einstellen werden.

Auch werden die vorhandenen Ausbildungsplätze laut Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) verstärkt von Abiturient*innen besetzt.

Spätestens am Ende der Maßnahmen des Übergangssystems benötigen benachteiligte Jugendlichen einen Platz im dualen Ausbildungssystem, um nicht als Ungelernte auf dem Arbeitsmarkt zu gelangen.

Es bleibt abzuwarten, ob die geforderte Ausbildungsplatzgarantie, z.B. von der Bertelsmann-Stiftung, oder das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ für diese Jugendlichen etwas bringen wird.

AsA flex – neues dauerhaftes Förderinstrument der BA im Jugendbereich

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Im Frühjahr des laufenden Jahres begann die Umsetzung der neu geregelten Assistierten Ausbildung, AsA flex genannt. In ihr sind die AsA nach § 130 SGB III (alt) und das ähnliche Förderinstrument ausbildungsbegleitende Hilfen nach § 75 SGB III (alt) zusammengeführt. Die rechtliche Grundlage bildet nun §§ 74 – 75a SGB III.

Ziel ist es nach wie vor benachteiligte Jugendliche in eine reguläre Ausbildung zu bringen, sie dabei zu unterstützen eine Berufsausbildung abzuschließen und ihnen den erfolgreichen Übergang in die Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.

Mit Informationen zur AsA flex möchte die Bundesagentur für Arbeit (BA) Klarstellungen zur inhaltlichen Ausgestaltung und geplanten Umsetzung geben sowie Diskussionsaspekte aufgreifen und Unsicherheiten nehmen.

Kritik vonseiten der Jugendsozialarbeit wird geäußert an:
– Aufsplittung des Personals in Ausbildungsbegleitung und die sozialpädagogische Fachkraft
– keine Berücksichtigung der Ausbildungsjahrgänge
– Stundenkontingente anstelle von Personalschlüsseln

21 Nutzer-Wünsche erfüllt

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Die App mySchüfi ist mit der neuen Version 1.3.2 in den Stores zu finden. In den letzten Monaten wurden alle Feedbacks und Änderungswünsche der Nutzer sowie Softwareänderungen zum stabileren Einsatz programmiert und getestet.

Bis Ende Dezember werden kurze Video-Tutorials zu allen Tools der App erstellt, die auf unserer Webseite und unserem YouTube-Channel bereit stehen.

Unterricht zuhause

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In Zeiten von Schulschließung und Fernunterricht gibt es im Internet und den Social Medien unzählige Tipps für den Online-Unterricht. In wie weit diese Tools für Schüler*innen mit Förderbedarf geeignet sind bzw. ohne, dass man gemeinsam solche Tools bereits in analogen Zeiten ausprobiert und genutzt hat, nun selbständig von ihnen genutzt werden können, das muss individuell eingeschätzt werden.

Ich kann zur Recherche folgende Webseiten empfehlen:

Unter Bildung.digital finden Sie ab sofort kontinuierlich aktualisierte und sortierte Informationen rund um Lernplattformen, Tools und digital gestützte Ansätze für den Unterricht mit Schülerinnen und Schülern zu Hause.

Auch die GEW stellt Möglichkeiten zusammen, wie Online-Unterricht gelingen kann.

Bleibt gesund!!!

Freie Unterrichtsmaterialien (OER) in Schülerfirmen

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Am 25.02.2020 fand wieder ein Arbeitstreffen von Schülerfirmenbegleitenden in den Räumen der kobra.net GmbH in Potsdam statt. Die 12 Teilnehmenden wurden von Martin Nestler vom LISUM zum Urheberrecht, den Creative Commons Lizenzen und OER-Datenbanken informiert.

In zwei Arbeitsgruppen wurde an Entwürfen für OER-Material gearbeitet. Die Entwurfsfassung der Gruppe „Gewinn und Gewinnverwendung“ ist hier eingestellt und kann nun weiterbearbeitet werden. Bearbeitete Fassungen können an Ines Weinkauf von der Servicestelle-Schülerfirmen gesendet werden, um ebenfalls auf dem Blog eingestellt zu werden.

Linktipps:
– der Leitfaden zu Urheberrecht, Creative Commons und Open Educational Resources von tutory
– das Material des LISUM

Viele Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt

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Laut „Ländermonitor berufliche Bildung 2019“ finden Ausbildungsbetriebe und Jugendliche immer seltener zu einander. Dabei gibt es große regionale Unterschiede, vor allem im Süden und Osten Deutschlands gibt es Regionen mit einem Überhang an Ausbildungsstellen.
Die Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sind für Hauptschüler und Migranten nach wie vor schlecht.
Eigentlich nicht verständlich, wenn es bei einem Drittel der unbesetzten Stellen keine Bewerber für den angebotenen Ausbildungsberuf gibt. Dies betrifft besonders Branchen wie das Lebensmittelhandwerk oder das Hotel- und Gastronomiegewerbe.
Andere Gründe für sogenannte Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt sind z.B., dass die Betriebe die Bewerber nicht für geeignet halten oder fehlende Mobilität spielt eine Rolle spielt.

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